Stella und Lino eine Liebe, die nicht ewig währt

Über Stella und Lino

Manche Tiere finden bei uns nicht nur ein Zuhause auf Zeit, sondern einen Ort, an dem sie für immer bleiben dürfen. So ist es auch bei Stella (dunkel, gestromt) und Lino (weiß, gestromt). Für die beiden suchen wir liebevolle Patinnen und Paten, die sie und ihre Geschichte begleiten möchten. Stella und Lino kamen ursprünglich unabhängig voneinander als verwilderte Fundkatzen zu uns ins Tierheim. Leider erleben wir noch immer häufig, dass unkastrierte Katzen in den Freigang gelassen werden und sich draußen unkontrolliert vermehren. Dadurch landen inzwischen auch immer mehr Rassekatzen und deren Mischlinge bei uns – darunter leider auch Scottish-Fold-Mixe wie unsere kleine Stella. Stella brachte damals sogar noch Nachwuchs mit. Drei ihrer vier Kitten leiden ebenfalls unter den Folgen dieser Qualzucht.

Trotzdem konnten alle vier aufgrund ihres jungen Alters vermittelt werden. Stella selbst blieb zurück. Und vielleicht war das am Ende gar nicht das Schlechteste für sie. Denn Menschen gegenüber zeigte sich Stella lange Zeit äußerst skeptisch. Viel lieber genoss sie ihre neu gewonnene Freiheit auf unserem Hof. Dort begegnete sie schließlich Kater Lino – und zwischen den beiden war schnell klar: Das passt.

Seit mittlerweile knapp zwei Jahren beobachten wir die beiden beim gemeinsamen Kuscheln, Putzen und engen Beieinanderliegen. Früher wurde auch getobt und gespielt, doch dafür ist Stella inzwischen körperlich zu eingeschränkt. Denn Stella ist eine Scottish-Fold-Katze – beziehungsweise ein Mix davon. Was viele leider nicht wissen: Bei Scottish Fold betrifft die genetische Veränderung nicht nur die Ohren, sondern den gesamten Knorpel im Körper. Die Folge ist oft schmerzhafte Veränderungen an Gelenken und Knochen, die bereits in jungen Jahren zu erheblichen Einschränkungen führen können. Stella ist gerade einmal etwa vier Jahre alt und zeigt leider schon deutliche Beschwerden. Deshalb müssen wir davon ausgehen, dass ihre Lebenserwartung deutlich geringer ist als die einer gesunden Katze.

Umso schöner ist es, dass Stella inzwischen Vertrauen gefasst hat. Ihr geliebter Lino kam schon länger regelmäßig zu uns zum Schmusen – und mittlerweile traut sich auch Stella immer häufiger dazu. Das bedeutet uns sehr viel, denn nur so können wir ihren Zustand gut beobachten und rechtzeitig erkennen, wann sie medizinische Unterstützung oder Schmerztherapie benötigt.

Für Stella und Lino wünschen wir uns Menschen, die ihre Geschichte begleiten möchten. Mit einer Patenschaft helft ihr dabei, Stella die medizinische Versorgung und Fürsorge zu ermöglichen, die sie braucht – und schenkt gleichzeitig zwei Katzen Unterstützung, die vielleicht kein eigenes Zuhause gefunden haben, dafür aber füreinander eines geworden sind.

Wir freuen uns über Patinnen und Paten, die uns dabei unterstützen, Stella und Lino ein sorgenfreies Leben bis zu ihrem natürlichen Ende zu ermöglichen.

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