Hund "Sam"

Sams Geschichte bei TM:
Als der siebenjährige Labradorrüde in die TM-Tierauffangstation nach Lustadt kam, war er in einem sehr schlechten Zustand: stark unterernährt, Pilzbefall an Haut und Ohren, zudem Milben in der Haut.

Weil lange Zeit nichts gegen die tückischen Parasiten unternommen worden war, hatte der sanfte Rüde schwere Hautschädigungen erlitten. Außerdem stellte sich in Lustadt schnell heraus, dass Sam an einer Futtermittelallergie leidet. Seitdem er spezielles Futter – reines Pferdefleisch – erhält, geht es ihm deutlich besser.

Sam ist sehr menschenbezogen, Labbi-typisch anhänglich und äußerst verschmust. Sein fortgeschrittenes Alter hat keinerlei Auswirkungen auf seinen ausgeprägten Spieltrieb, und ausgiebige Gassi-Runden dreht er mit viel Leidenschaft. Recht stürmisch äußert er mitunter auch seine Liebe zu allen Zweibeinern – Sam ist ein echtes Energiebündel!

Niemand kann natürlich voraussagen, wie sich sein Gesundheitszustand weiterhin entwickelt. Doch der geduldige Labrador nimmt jede Behandlung tapfer und ohne zu Mucken hin. Gerade weil er so pflege- und damit natürlich auch kostenintensiv ist, würden wir uns sehr über Paten für ihn freuen – möchten Sie eine Patenschaft für Sam übernehmen?

 

 


Hund "Shila"

Shilas Geschichte bei TM:
Die ca. zehnjährige Hovawart-Mischlingshündin kam in einem sehr schlechten Zustand zu TERRA MATER e. V. nach Lustadt und verkroch sich in der Anfangszeit völlig verängstigt im Innenraum des Zwingers. Haut und Ohren waren vom Malassezia Pilz befallen, beide Hinterläufe von zu wenig Bewegung beeinträchtigt, lange Krallen erschwerten ihr das ohnehin mühselige Laufen zusätzlich.

Dank der TM-Mitarbeiter*innen, die ihr mit viel Geduld begegneten und behutsam mit ihr an ihrem Muskelaufbau arbeiteten, ist sie inzwischen nicht mehr wiederzuerkennen, und zwar im positiven Sinne: Sie tobt sich gern im Freilauf aus und liebt es, Ball zu spielen. Jeder erkennt sofort, dass Shila unglaublich viel Nachholbedarf hat, den sie jetzt auch einfordert – und das darf sie natürlich! An der Leine ist sie noch recht stürmisch, denn die neue Freiheit ist ja so verlockend. Shila ist begierig darauf, die Welt zu entdecken, wer könnte ihr das verübeln?

In der TM-Tierauffangstation arbeiten die Mitarbeiter*innen geduldig und mit viel Ruhe daran, Shila mithilfe regelmäßiger Abläufe Verlässlichkeit zu vermitteln. Ein Pate würde ihr wachsendes Vertrauen in Menschen, die ihr wohlgesonnen sind, sicher zusätzlich stärken. Kann Shila auf Sie bauen?
 

 


Hund "Alfons"

Alfons Geschichte bei TM:
TM-Partner Bodo Hindenburg berichtet: Der neunjährige Schäferhund-Dobermann-Mixrüde Alfons kam mit ca. zwei Jahren zum Tierschutz. Über seine ersten beiden Lebensjahre ist leider nichts bekannt.

Er hatte beide Vorderläufe gebrochen, war abgemagert und wies einige Wunden auf. Als Alfons 2,5 Jahre war, wurde der Vorbesitzer auf ihn aufmerksam und nahm ihn zu sich.

Einige  Zeit später wurde aus der kleinen Familie nach Heirat und Geburt eines Kindes eine große. Nun musste sich der Hund mit zwei weiteren Menschen auseinandersetzen. Das gelang ihm nicht, er wurde unberechenbar, begann die Ehefrau zu attackieren und wurde zu einer Gefahr, auch für das Kind.

Alfons' Herrchen war gegenüber diesem Verhalten des Tieres hilflos und setzte es damit unter Druck und Stress.  Die Familie wusste sich bald nicht mehr zu helfen und stellte uns Alfons mit seiner Geschichte und den Problemen im April 2016 vor. Im Mai kam Alfons dann ganz zu uns.

Aktualisierung vom 22.03.2017 (Familie Hindenburg)
Inzwischen beginnt Alfons sich in unserer Gegenwart wohler zu fühlen und akklimatisiert sich langsam in seinem neuen Leben. Er gewöhnt sich Stück für Stück an den neuen Alltag. Er zeigt sich uns seit einigen Wochen aufgeschlossener und auch umgänglicher in seinem Verhalten und lässt sich immer mehr auf sein neue Umgebung ein.

 


Hund "Ben"

Bens Geschichte bei TM:
Da er in seinem noch jungen Alter bereits mehrere Vorbesitzer hatte, ist bei dem fünfjährigen Labrador Ben erziehungstechnisch "noch Luft nach oben" - das ist nicht schwer nachzuvollziehen. Wie soll ein Tier auch Gehorsam entwickeln, wenn er seine Bezugspersonen ständig verliert? Damit ein Hund auf Kommandos hört, ist Vertrauen Voraussetzung. Dieses konnte der kastrierte Labradorrüde aufgrund seines Schicksals nie aufbauen. Entsprechend ist er bei Fremden sehr misstrauisch.

Durch die Arbeit mit einem Hundetrainer, und dank der geduldigen, liebevollen Zuwendung einer Gassigeherin, hat sich Bens Verhalten bereits deutlich verbessert: Er ist leinenführig und beherrscht auch schon einige Grundkommandos. Neben den Mitarbeiter*innen von TM ist die Gassigeherin zurzeit seine einzige, überaus wichtige Bezugsperson. Noch ist  Ben nicht stabil genug, um vermittelt zu werden. Zudem ist es schwierig, für Hunde wie ihn erfahrene Menschen zu finden, die genügend Geduld und Verständnis aufbringen, damit das arme Tier Vertrauen entwickeln kann.

Für Ben wäre es daher wundervoll, wenn wir für ihn Paten fänden. Unsere Bitte daher an alle Tierfreund*innen: Geben Sie Ihrem Herzen einen Stoß und werden Sie Bens Pate!


Hund "Sam"

Sams Geschichte bei TM:
Der achtjährige Malinois-Mischling versteht sich mit anderen Hunden, mag es aber nicht, wenn die sich zwischen "seine Leute" und ihn drängeln. Er ist gut erzogen und verspielt, bei vernünftiger Führung durch erfahrene Halter begegnet er allen Menschen freundlich.

Sam war zwischenzeitlich bereits vermittelt, doch bei der Gelegenheit zeigte sich, dass er in für ihn unüberschaubaren Situationen dazu neigt, seine Halter vorsorglich zu beschützen. Er hat einige Male zugegriffen, was ihm behördliche Auflagen (Leine, Maulkorb) eingetragen hat.

Nach langer "Diskussion" zwischen Hund und Mensch wie auch viel Geduld und Verständnis für Sam, konnten wir ihm vermitteln, dass in der Hundewelt der Umgang im Alltag mit den dazugehörigen Menschen positiv sein kann.

Sams Gehorsam ist mittlerweile anstandslos. Unter Aufsicht versteht er sich mit anderen Hunden, Katzen, Pferden, Schafen und sich bewegenden Menschen, welche er zuvor als Provokation zum Angriff auffasste. Das funktioniert aber nur, weil er die ihn pflegende Familie Hindenburg als Rudelführer akzeptiert. Dennoch bleibt er ein schwieriger Hund, der verantwortungsvoll gehalten und geführt werden muss.

Wir haben daher entschieden, Sam bei unserem Hundeexperten Bodo Hindenburg in Hude (Niedersachsen) zu lassen, wo er auf sicher eingefriedetem Terrain ein schönes Hundeleben mit Artgenossen führen darf.



Hund "Sierra"

Sierras Geschichte bei TM:

Die 8,5 Jahre alte Schäferhündin Sierra wurde von uns vor sechs Jahren mit zwei Geschwistern übernommen. Sie ist leider nicht vermittelbar. Eine Verträglichkeit mit anderen Hunden außer ihren Geschwistern ist nicht gegeben. Sie ist ängstlich bei Gewittern und auch gegenüber Menschen und neuen Situationen, woraus sich leicht ein Beißen entwickelt.

Sie fühlt sich nur in vertrauter Umgebung mit ihren Geschwistern wohl. Körperlich und organisch ist sie gesund und kann somit ihren Lebensabend weiter bei uns verbringen.

Leider kann Sierra nicht ohne Aufsicht in Haus oder Wohnung gehalten werden, da sie aus Panik vieles zerstört. Beim Verlassen des vertrauten Hofes verfällt sie ebenfalls in Panik. Die Hündin ist mit Ihren Geschwistern nur im Zwinger groß geworden ohne jeglichen Fremdkontakt.