Von dem gewonnenen Kampf gegen dunkelste Stunden

Beagle O'Sullivan

Die heute 72-Jährige lebte zusammen mit ihrem Mann und Beagle O’Sullivan in einem Haus in der Südpfalz. Als ihr Ehemann eines Tages beim Spazierengehen mit dem Hund am direkt an das Grundstück angrenzenden Spielplatz vorbeikommt, sitzen dort Jugendliche. Es ist laut, es wird Alkohol getrunken.

Der Mann ruft die Jugendlichen auf, bitte etwas leiser zu sein, doch stattdessen wird er beschimpft und O’Sullivan getreten. Als der Mann daraufhin mit den Worten „Jetzt reicht es aber“ die drohende Eskalation beenden will, nimmt das Drama seinen Lauf: Mann und Hund werden von den vier oder fünf Jugendlichen mit brutalen Schlägen und Tritten traktiert. Auf die Ehefrau, die den Tumult im Haus mitbekommt und zur Hilfe eilt, wird ebenfalls mehrfach eingeschlagen und getreten, sodass sie schließlich blutüberströmt zusammenbricht. Wenig später treffen die alarmierten Hilfskräfte von Notarzt und Polizei ein – die Verletzten werden versorgt und ins Krankenhaus gefahren, die Täter gestellt. Für O’Sullivan aber kommt jede Hilfe zu spät. Der arme, unschuldige Hund stirbt an den Folgen seiner schweren Verletzungen.

Boston-Terrier Satchmo

Diesen grausamen Schlag musste das Ehepaar, das immer noch mit den seelischen Blessuren zu tun hat, bewältigen. Neue Kraft gibt den beiden mittlerweile Hund Satchmo. Der Boston-Terrier hat maßgeblich dazu beigetragen, wieder ein Stückchen Normalität in den Alltag der Eheleute zu bringen. „Wir haben O’Sullivan sehr geliebt und er bleibt ewig in unseren Herzen“, sagt die tapfere Frau. „Satchmo füllt endlich jeden unserer Tage wieder mit Leben. An seiner Dankbarkeit sehen wir, wie viel durch die Liebe, die wir Menschen Tieren geben, von ihnen zurückkommt. Deshalb ist es mir jetzt, nachdem mein Mann und ich durch Satchmo unsere Starre überwinden konnten, ein tiefes Bedürfnis, die Mitgliedschaft bei TERRA MATER e. V. wieder aufleben zu lassen.“

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