Schlangen und Leguane in Not

An einem Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr bekam Heinz Zimmermann einen Anruf der Polizei Philippsburg (Baden-Württemberg), dass in einem Keller in einem Wohnhaus in Wiesental eine Würgeschlange und eine Giftschlange untergebracht wären. Herr Zimmermann verständigte Monika und Joachim Schlegel, die sich sogleich mit Schlangenhaken, Faunabox etc. auf den Weg zur angegeben Adresse machten.Die Polizei und Heinz Zimmermann waren bereits vor Ort und hatten auch schon zwei Terrarien in Augenschein genommen. Ein Terrarium war leer und in einem befand sich die Würgeschlange. Da man jetzt natürlich nicht wusste, ob in dem anderen nun eine Schlange untergebracht war oder nicht, musste der Besitzer ausfindig gemacht werden. Als dieser dann endlich eintraf, stellte sich heraus, dass in einem zweiten Kellerraum die Giftschlange und zwei grüne Leguane untergebracht waren. Bei der Giftschlange handelte es sich um eine ca. 60 cm große Greifschwanz-Lanzenotter, deren Biss als tödlich gilt. Die Würgeschlange mit ca. 1,30 m war eine gelbe Anakonda. Die Greifschwanz-Lanzenotter befand sich in einem für Giftschlangen nicht zulässigem Terrarium. Die Tiere waren unterkühlt und ohne ausreichendes Wasser untergebracht. Die Reptilien wurden beschlagnahmt. Die Anakonda und grüne Leguane sind jetzt in der Exotenstation von Monika Schlegel in Graben-Neudorf. Die Giftschlange wurde im Vivarium in Karlsruhe untergebracht.

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